Vom Krieg zur Krise: Warum das Ende der Kämpfe erst der Anfang sein könnte
In den ersten Wochen des Iran-Kriegs überwog die Hoffnung, dass US-Präsident Trump auf ein schnelles Ende der Kampfhandlungen drängen würde. Angesichts der erratischen und oft widersprüchlichen Kommunikation aus dem Weißen Haus drängt sich der Verdacht auf, dass man mit einem schnellen Erfolg à la Venezuela gerechnet hatte. Dieser hat sich nun aber nicht eingestellt, im Gegenteil: das Regime im Iran sitzt weiterhin fest im Sattel und weiß sich zu wehren. In den USA wächst der Druck auf den Präsidenten, den Krieg zu beenden. Diesem scheint er sich nun beugen zu wollen: gestern vermeldete Trump auf Truth Social die frohe Botschaft, dass man in Verhandlungen mit dem Iran stehe. Das Regime in Teheran hat dies bislang zurückgewiesen, doch Trump lässt sich nicht beirren, spricht sogar konkret von einem 15-Punkte Plan. Es bleibt abzuwarten, was daraus wird.