Die EU – Vorreiter der Nachhaltigkeit

In der jüngsten Ausgabe unseres Privatkundenmagazins Friedrich setzen wir uns mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander und gehen auf aktuelle Entwicklungen auf EU-Ebene sowie deren Konsequenzen ein.

 

Gehören Sie auch zu denjenigen Menschen, die sich mit möglichst wenig unnützem Wissen belasten wollen? Insbesondere, wenn es sich um bürokratische Vorgaben, Regularien und Abkürzungen handelt? Dann geht es Ihnen wie mir. Wissen zu selektieren, ist aus meiner Sicht in unserer – gleichermaßen schnelllebigen und hochkomplizierten – Zeit ein notwendiger Selbstschutz. Denn wenn man zumindest die wesentlichen Kenntnisse für die zentralen Entscheidungen des Alltags erlangen will und auch noch ein bisschen Zeit für die schönen Dinge des Lebens haben möchte, dann muss man sich von allem frei machen, was tendenziell mehr belastet als nutzt.

 

Auf den ersten Blick könnten also Begriffe wie „Offenlegungsverordnung“ und „Taxonomie“ oder Abkürzungen wie ESG, SDGs oder PAIs zu jenen Dingen gehören, die man besser ignorieren sollte. Doch das dürfte in diesem Fall ein großer Fehler sein: Sich mit diesen – etwas unangenehmen – Begriffen auseinanderzusetzen, lohnt sich.

 

Nicht zuletzt der diesjährige Sommer – bei aller Freude über das sonnige Wetter – hat wohl jedem vor Augen geführt, dass der Klimawandel kein Risikoszenario einer ferneren Zukunft, sondern hier und heute bereits Realität ist. Das heißt, dass auch an den Finanzmärkten niemand um das Thema Nachhaltigkeit herumkommt – auch nicht wir Privatanleger. Klimaverträglichkeit und Nachhaltigkeit werden in den kommenden Jahren ganz entscheidende Determinanten für den Erfolg von Unternehmen und Investments sein.

 

Die Europäische Union hat in den letzten Jahren zahlreiche Initiativen gestartet, um Europa auf den Weg zu mehr wirtschaftlicher Nachhaltigkeit zu bringen. Ziel ist es, die EU bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent zu machen. Bereits 2018 wurde dafür der „Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums“ verkündet, in dem unter anderem die Wortungetüme „EU-Taxonomie“, „Offenlegungsverordnung“ und „Nachhaltigkeitspräferenzabfrage“ eine zentrale Rolle spielen. Was sich dahinter verbirgt und warum das für uns alle wichtig ist, das möchten wir Ihnen im aktuellen FRIEDRICH näherbringen.

 

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Ein PDF zum Gesamtdokument finden Sie hier.

 -- Dr. Michael Holstein


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