Bitcoin

Bitcoin: Neues Rekordhoch dank Tesla

Nachdem der Kurs der führenden Kryptowährung zu Beginn des Jahres einen neuen Rekordstand bei 42.000 USD erreicht hatte, ließ sie es in den vergangenen Wochen etwas ruhiger angehen und rutschte dabei phasenweise sogar wieder unter die Marke von 30.000 USD. Mit dieser Ruhe ist es vorbei, nachdem der Elektroautohersteller Tesla wissen ließ, dass nicht nur 1,5 Mrd. USD in die Kryptowährung investiert wurden, sondern Bitcoin in naher Zukunft auch als Zahlungsmittel akzeptiert werden soll. Der Kurs der Kryptowährung stieg daraufhin auf ein neues Rekordhoch von knapp 45.000 USD. Das Engagement Teslas ist Wasser auf die Mühlen der Bitcoin-Anhänger, die in der Kryptowährung die Geldform der Zukunft sehen und einen massiven Bedeutungsverlust traditioneller Währungen wie Euro und Dollar erwarten. Hintergrund dieser Einschätzung ist nicht zuletzt die sehr expansive Geld- und Fiskalpolitik der vergangenen Monate. Ob sich Bitcoin auf lange Sicht tatsächlich als dominierende Geldform oder eine Art digitales Gold in der…

Bitcoin: Einer außer Rand und Band

Selbst für die als volatil geltende, weltweit führende Kryptowährung waren die Kursgewinne der vergangenen Wochen und Monate alles andere als gewöhnlich. Rund 80% legte die Kryptowährung allein im Dezember zu. Seit März 2020 beläuft sich das Kursplus sogar auf 1.000%. Dabei dürfte die Corona-Krise ihren Teil zur Bitcoin-Entwicklung beigetragen haben. Die als Folge ausgeweitete, ultra-expansive Geldpolitik mit ihren weltweit niedrigen Leitzinsen treibt zum einen Anleger auf der Suche nach Rendite mittlerweile auch in bislang als eher außergewöhnlich geltende Vermögensklassen. Zum anderen werden Befürchtungen geschürt, die Inflationsraten könnten langfristig sehr deutlich ansteigen, wodurch das Vertrauen in die etablierten Währungen tendenziell belastet wird. Selbiges gilt für die Schuldenstandsquoten der Staaten, die aufgrund der aufgelegten Konjunkturpakete zuletzt erheblich angestiegen sind. Dass einige Beobachter zudem die Chance sehen, dass Bitcoin langfristig allgemeine Akzeptanz erlangt, sei es aufgrund einer zunehmenden Offenheit der Menschen gegenüber neuen Technologien oder einer soliden Regulierung von Kryptowährungen, dürfte die Nachfrage…

Bitcoin auf der Jagd nach neuen Rekorden?

Die führende Kryptowährung Bitcoin hat sich mit knapp 16.000 USD jüngst in Kurshöhen empor gewagt, die seit Anfang 2018 nicht mehr verzeichnet wurden. Dieses Niveau allein auf das Hin und Her bei der US-Präsidentschaftswahl und eine damit potenziell einhergehende Unsicherheit über die politische Zukunft der größten Volkswirtschaft der Welt zurückzuführen, greift dabei sicherlich zu kurz. Zum einen kann angesichts aufwertender Schwellenländerwährungen und weltweit steigender Aktienkurse von einer großen Verunsicherung nicht die Rede sein. Zum anderen hält die Aufwärtsbewegung der Kryptowährung bereits seit Anfang September an. Treiber der positiven Dynamik ist vor allem die Hoffnung auf eine langfristig höhere Nachfrage und wachsende allgemeine Akzeptanz. Grundlage dieser Einschätzung mit Blick auf institutionelle Investoren sind Meldungen über die Vermögensverwalter Grayscale und Fidelity. Der Bitcoin-Fonds des erstgenannten verzeichnete zuletzt Rekordzuflüsse, während Fidelity ankündigte, entsprechende Aktivitäten auf Asien auszuweiten. Die Aussicht auf mehr Nachfrage vonseiten privater Haushalte dürften Bitcoin-Anhänger mit Ankündigungen des Zahlungsdienstleisters Paypal in…

Corona-Krise beflügelt Kryptowährungen

Kryptowährungen sahen zu Beginn der Corona-Pandemie zwar wie eindeutige Verlierer der Krise aus. Dies hat sich jedoch seit Mitte März nach und nach gewandelt, woran auch der jüngste Kursrückgang bei Bitcoin zurück in den Bereich um 10.000 USD nichts ändert. Einen wesentlichen Beitrag zur positiven Dynamik dürften die weltweit zu beobachtende Ausweitung der expansiven Geldpolitik sowie die Fiskalprogramme historischen Ausmaßes geleistet haben. So hat der Mix aus ausufernden staatlichen Schuldenstandsquoten und einem zumindest perspektivisch erheblich zunehmenden Preisdruck offenbar dazu geführt, dass Investoren vermehrt auf die Suche nach Anlagemöglichkeiten außerhalb von Euro, US-Dollar & Co. gegangen sind. Zahlreiche Kryptowährungs-Befürworter gehen zudem von nachhaltigen, Corona-bedingten Verhaltensänderungen der Menschen aus, die zu einer höheren allgemeinen Akzeptanz von Blockchain-basierten Währungen geführt hätten. Hintergrund ist ein unterstellter Strukturbruch in Form eines Digitalisierungsschubs, der durch zunehmende Web-Konferenzen, Homeoffice und vermehrtes Online-Shopping ausgelöst worden sei. Keineswegs neu oder zwingend Corona-bedingt, aber immer wieder für steigende Bitcoin-Kurse gut,…

Kurssprung bei Kryptowährungen

Nach Monaten der Bewegungs- und – zumindest mit Blick auf die allgemeine Berichterstattung – Bedeutungslosigkeit klingt es beinahe wie ein nachträglicher Aprilscherz. Ist es aber nicht. Binnen weniger als einer Stunde schoss der Bitcoin-Kurs gegenüber dem US-Dollar am Dienstagmorgen um über 20% in die Höhe und kletterte dabei erstmals seit Mitte November zeitweise wieder über die Marke von 5.000 US-Dollar. Die meisten anderen führenden Kryptowährungen legten ebenfalls spürbar zu. Vielerorts werden die üblichen Verdächtigen als Auslöser für den Kurssprung herangezogen, darunter fundamentale und politische Rahmenbedingungen wie das Niedrigzinsumfeld oder das Brexit-Chaos. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass die Struktur des Marktes mit zahlreichen, über die Welt verteilten Handelsplätzen dazu führen kann, dass breit gestreute größere Kaufanfragen zu größeren Schwankungen führen. Erfolgsmeldungen bezüglich eines Upgrades der Handelsplattform Ethereum machten die Runde. Last but not least wurden Spekulationen laut, dass die für 2020 vorgesehene Halbierung der Entlohnung für das Bitcoin-Mining im Vorfeld von…

Politische Krisen – eine Chance für Kryptowährungen?

Im Zuge der massiven Kursverluste, die im vergangenen Jahr verzeichnet wurden, hat das allgemeine Interesse an Kryptowährungen merklich nachgelassen. Weder dies noch die seit einigen Monaten zu beobachtende Seitwärtsbewegung ändern etwas daran, dass die eingefleischten Befürworter in Bitcoin & Co. nicht nur die Zukunft des Geldes, sondern auch einen sicheren Hafen in unsicheren Zeiten an den „traditionellen“ Finanzmärkten sehen. Für Zeiträume, in denen in den vergangenen Jahren eine deutlich erhöhte Verunsicherung der Finanzmarktakteure anzutreffen war, lassen sich ökonomische und politische Faktoren als Ursachen heranziehen. Unter den erstgenannten werden die Sorgen um eine harte Landung von Chinas Wirtschaft (Mitte 2015 und Anfang 2016) und die US-Ökonomie (Anfang und Ende 2018) sowie die Freigabe des Euro-Franken-Wechselkurses im Januar 2015 subsumiert. Zur zweiten Kategorie zählen das EU-Referendum in Großbritannien (Juni 2016) sowie die Präsidentschaftswahlen in den USA (November 2016) und Frankreich (Frühjahr 2017). Während bei den ökonomisch bedingten Turbulenzen keine klare Stoßrichtung des…

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